Welche ist die beste Drohne?

Der Drohnenmarkt ist riesig – wer eine Drohne kaufen möchte sollte deshalb vergleichen

Welche Drohne ist die Beste? Gibt es sie überhaupt – die beste Drohne? Die Antwort darauf ist einfach: Nein, die gibt es nicht. Denn der Drohnenmarkt ist in den letzten Jahren riesig geworden. Kein Wunder, sind Drohnen mit Kamera doch inzwischen schon viel mehr als nur ein Spielzeug für Kinder einerseits und eine Aufklärungsmaschine für das Militär andererseits. Der Flug mit der Drohne ist auf dem besten Weg zu einem der beliebtesten Hobbys der Deutschen zu werden. Und auch der sportliche Aspekt, Drohnenwettkämpfe beispielsweise in den großen FPV-Races Ligen die es weltweit gibt, sind immer weiter auf dem Vormarsch. Dabei scheint der Markt an unbemannten Flugobjekten so unüberschaubar zu sein, wie niemals zuvor. Vor allem, wenn man noch keine Erfahrung mit Drohnen hat und nicht so ganz genau weiß, worauf es wirklich beim Kauf einer Drohne ankommt, was man beachten sollte und was sich hinter den einzelnen Namen, Marken und Begriffen verbirgt, sollte man etwas Zeit investieren und einen genauen Vergleich der verschiedenen Drohnen, für die man sich interessiert, anstellen. Dabei wird man recht schnell feststellen, dass es Drohnen in einem enormen Preisspektrum gibt. Angefangen von kleinen Drohnen für Hobbypiloten, die man schon für unter 100 € erhalten kann und die in der Regel gern auch als Spielzeugdrohnen bezeichnet werden über Mittelklasse Drohnen, die irgendwo im mittleren dreistelligen Bereich angesiedelt sind, bis hin zu High Class Geräten, die im oberen dreistelligen und im unteren vierstelligen Eurobereich zu finden sind gibt es hier für jeden Geldbeutel das passende Modell. Bleibt die Frage, welche Drohne für einen selbst wirklich die Beste ist. Wir haben hier einmal drei Drohnen aus drei verschiedenen Preissegmenten gegenübergestellt, um die Unterschiede einmal vor Augen zu führen.

DJI Phantom 4 – High Tech vom allerfeinsten

DJI gilt nicht umsonst als Weltmarktführer in Sachen hochwertige Drohnen für den privaten Gebrauch. Was Drohnen aus dem Hause DJI so besonders macht? Kaum ein anderer Drohnenhersteller kommt mit so viel Innovationsgeist und so guten Neuerungen, mit einer so breiten Palette an Features, Extras und zusätzlichen Funktionen daher und bietet trotzdem noch Drohnen, die auch von vergleichsweise unerfahrenen Piloten noch leicht, weil einfach intuitiv, gelenkt werden können. Dabei sollte man, bevor man sich an das Steuer einer DJI wagt doch schon einige Flugstunden hinter sich gebracht haben. Nicht, weil man für die Steuerung einer DJI Phantom 4 unbedingt viel Erfahrung benötigen würde. Sondern eher, weil die Vielzahl an zusätzlichen Funktionen und Extras einen komplett unerfahrenen Piloten womöglich überfordern könnte. Außerdem wäre es schade, wenn man mit einer DJI Phantom 4 aus Unerfahrenheit womöglich einen Crash baut – für dieses Risiko ist die Drohne dann doch zu teuer. Mit ihren 28 Minuten Flugzeit, einer maximalen Entfernung von 6.000 Metern von der Steuerung und ihrer wunderbaren Haptik, der erstklassigen Fluglage und der herausragenden on board Kamera hat die DJI Phantom 4 dafür aber auch einiges zu bieten.

Die Syma x5c – das totale Kontrastprogramm

Schaut man sich im Vergleich dazu einmal die Syma x5c an, stellt man fest, dass man hier am gänzlich anderen Ende der Kette angekommen ist. In einer Preisklasse unter 100 Euro, so mag man meinen, wird man kaum eine wirklich gute Drohne finden können. Doch wer das denkt irrt. Denn die Syma x5c, deutlich unter 100 Euro zu haben, schließt in den meisten Tests, die man so im Internet findet, für die Preisklasse wirklich gut ab. Natürlich kann sie sich kaum mit der rund 20 mal so teuren DJI Phantom 4 vergleichen – will sie aber auch gar nicht. Die Syma x5c gehört in die Kategorie Mini Quadrocopter und kommt, mit integrierter Kamera, mit einem Abfluggewicht von gerade einmal 90 Gramm daher. Da es sich hierbei um eine vergleichsweise kleine Drohne handelt, ist die Syma x5c auch bestens geeignet, um damit erste Flugversuche im Innenraum zu starten. Doch – und das ist nicht selbstverständlich für einen Mini Quadrocopter – die Drohne ist auch für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Mit einer Flughöhe von maximal 100 Metern erreicht die Syma x5c dabei auch schon eine beachtliche Höhe. Und das erfreulicherweise bei guter Fluglage und ohne bereits auf die kleinsten Windstöße zu reagieren. Leichte Windböen werfen diesen Mini Quadrocopter nicht aus der Bahn. Die verbaute on Board Kamera ist fest installiert und lässt sich nicht schwenken, sodass man nur über die Steuerung der Drohne beeinflussen kann, was die Kamera aufnimmt. Auch die Bildstabilisierung ist quasi kaum vorhanden, sodass es im Laufe einer Videoaufnahme durchaus zu verschiedenen Wacklern kommt. Doch in dieser Preiskategorie ist mehr an Qualität einfach nicht drin – immerhin lassen sich Filme und Fotos nahe der HD Qualität realisieren. Die Syma x5c ist dank ihres Preises, der guten Steuerung und der einfachen Bedienbarkeit die perfekte Einsteigerdrohne.

Die Yuneec q500 – für alle die nicht unbedingt ganz tief in die Tasche greifen möchten

Im mittleren Preissegment ist die Drohne aus dem Hause Yuneec angesiedelt. Dabei tritt die Yuneec q500 nicht in direkte Konkurrenz mit der DJI Phantom 4. Nicht, dass die q500 nicht auch eine ganze Menge Extras zu bieten hätte, aber die Tatsache, dass die DJI Phantom 4 doch noch immer rund das doppelte kostet rechtfertigt das High Tech Gerät aus dem Hause DJI auch. Doch die Yuneec q500 ist trotzdem eine sehr lohnende Drohne, denn mit ihren rund 25 Minuten Flugdauer, einer Vielzahl von Funktionen und Extras die dem Piloten das Fliegen erleichtern und einer 12 Megapixel Kamera, die immerhin Filme und Fotos in Full HD produzieren kann, hat auch die Yuneec q500 einiges zu bieten. Die Flughöhe von 120 Metern und die maximale Entfernung von 400 Metern liegen natürlich weit hinter den Werten zurück, die von der DJI Phantom 4 Pro erreicht werden – allerdings darf man im deutschen Luftraum mit einer Drohne ohnehin nur 100 Meter hoch fliegen. Bei größeren Höhen benötigt man eine gesonderte Flugerlaubnis. Und auch in Sachen Entfernung gibt es Einschränkungen, denn Drohnen dürfen in Deutschland nur in Sichtweite geflogen werden. Alles in allem ist die Yuneec q500 eine sehr gute Drohne im mittleren Preissegment, die sich schon für Fluganfänger lohnt, die aber auch von erfahrenen Piloten gern genutzt wird. Stundenlanger Flugspaß ist hier gewährleistet.

Fazit: Drohnen müssen nicht teuer sein, damit man Spaß mit ihnen haben kann. Aber je teurer eine Drohne ist, desto hochwertiger und besser ist sie oftmals auch. Doch welches Modell letztlich wirklich die Beste Drohne ist, hängt vom Piloten, von den Ideen, Wünschen und Zielvorstellungen des Drohnenhalters ab. Insofern kann hier nur gelten: neben dem Preisvergleich sollte man unbedingt auch einen Vergleich der Funktionen und der Eigenschaften verschiedener Drohnen anstellen, bevor man eine kauft.

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